Chronik
Die Nacht der Magier
Die Lauter(er) Zauber(er) im Traumzeit-Varieté Dudenhofen
Am 11. Januar 2024 war es wieder einmal so weit: Die Lauter(er) Zauber(er) präsentierten ein buntes Programm im Traumzeitvarieté in Dudenhofen.
Verstärkt durch die Artistin Mel Aerial und den Profi-Zauberer Prof. Miles Pitwell zeigten sechs Mitglieder des Ortszirkels Kaiserslauterneine abwechslungsreiche Abfolge von verblüffenden Kunststücken in ganz unterschiedlichen Rollen.
August, ein Pfälzer Filou, verblüffte mit einschneidenden Momenten im Leben.
Bei Jannik fragten sich am Ende die meisten, ob er wirklich Gedanken lesen kann.
Prof. Habakuk entführte die Zuschauer in die Welt der Wissenschaft und erklärte Probleme, von denen niemand ahnte, dass es sie überhaupt gibt.
Für Sherlock Holmes, alias Felix Lehman, war kein Rätsel zu schwer und kein Fall blieb ungelöst.
Nicht auf den Mund gefallen war Harald Klein, der wie immer gekonnt und mit Wortwitz durch das Programm führte.
Jens sorgte für die richtige Einstimmung auf den Abend, indem er direkt unter den Augen der eintreffenden Zuschauer verblüffende Kunststücke mit Münzen präsentierte.
Nach mehr als zwei Stunden verabschiedeten knapp 150 sichtlich zufriedene Zuschauer die Künstler mit langanhaltendem Applaus.
Die Lauter(er) Zauber(er) wurden 30!
Ein runder Geburtstag
Das erste Halbjahr 2025 brachte dem Ortszirkel Kaiserslautern einen „frischen Wind“ ins Haus. Es galt, das 30-jährige Bestehen zu feiern und einem neuen Anwärter die Chance zu bieten, in den Magischen Zirkel aufgenommen zu werden.
Geplant wurde ein Jubiläumszirkelabend mit alten Wegbegleitern, neuen Zauberinteressierten und vielen Gästen. Neben dem Wiedersehen von alten Freunden, Austausch von Erinnerungen und guten Gesprächen war ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm unter Mitwirkung von Mitgliedern der Nachbarzirkel Saar und Neustadt an der Weinstraße vorgesehen.
Harald Klein empfing an der Tür die Gäste mit Sekt und einem kleinen, magischen Quiz. Jens Wolfgramm brillierte mit verblüffender Zauberei an den Tischen und heizte den Gästen schon vor der Bühnenshow kräftig ein. So war das Publikum bereits wohlwollend auf den ersten Beitrag eingestellt, der etwas aus dem Rahmen fiel. Der Vorsitzende des OZ Kaiserslautern, René Beigang, der galant durch den Abend führte, kündigte etwas „Besonderes“ an: Die rund 70 Gäste wurden Zeugen einer Aufnahmeprüfung in den MZvD. Der Anwärter David Heilig zeigte sein Prüfungsprogramm und zauberte am Tisch, dank Leinwandübertragung aber für alle im Saal deutlich sichtbar. Die mehrphasige Karten-Routine endete mit starkem Beifall und angespannter Erwartung auf die dann folgende Bühnenshow.
Nach einer magischen Demonstration des Sicherheitskonzepts durch René Beigang mit einem XXL-Exit-Schild, hinter dem doch tatsächlich ein Feuerwehrmann erschien, erinnerte Klaus Frank als Gründungsmitglied des Ortszirkels mit einigen historischen und seltenen Video-Clips und Bildern an die Anfänge des Zirkels und zeigte eine eingespielte Routine aus seinem langjährigen Repertoire.
Martin Mathias, ein Urgestein der saarländischen Zauberkultur, unterhielt als Abassa Achal. Danach brachte Brixius mit dem „kleinen Zauberer“ den Saal zum Brodeln und verblüffte mit der Produktion eines Riesen-Weinglases aus einem vergoldeten Rahmen, natürlich mit der Gravur „30 Jahre OZ KL“.
Im Anschluss setzte August als Pfälzer Filou mit seiner „Seilfilousofie“ einen Höhepunkt vor der Pause.
Nach der Pause holte Stefanus mit einem Ausschnitt aus seiner Show „Humor trifft Zauberei… isch werr verriggt!“ die Aufmerksamkeit der Gäste wieder auf die Bühne. Auch die Ähnlichkeiten mit Hausmeister Herr Uffbasse, der vor der Pause für Ordnung sorgte, schien ein offener Elefant (so würde man vermutlich sagen?) im Raum zu sein.
Chris West zeigte als „magischer Scherzkeks“ seine Flaschenvermehrung, bevor Wolfgang Müller mit dem Puzzle des Lebens der Veranstaltung einen nachdenklichen Anstrich verlieh.
René Beigang, in seiner weiteren Funktion als Kassenwart der Lauter(er) Zauber(er), verriet einige Interna des Ortszirkels und zeigte, dass Mathematik durchaus auch verblüffen und zu unerwarteten Ergebnissen der Buchhaltung führen kann. Anschließend kündigte er den Höhepunkt zum Ende des Abends an: Jakob Mathias. Jakob gab allen Anwesenden mit seiner bekannten Cola-Nummer ein Verständnis von preisgekrönter Zauberkunst. Lautstarker Applaus zeigte, dass dies ein gut gesetztes Finale eines bunten Abends war.
Bevor alle Künstler sich noch einmal auf der Bühne versammelten, konnte auch die Prüfungskommission, bestehend aus René Beigang, Gerhard Dalheimer und dem Geschäftsführer des MZvD, Torsten Rau, die freudige Nachricht verkünden: David Heilig hat die Aufnahmeprüfung mit sehr gutem Erfolg bestanden! So gab es für alle Beteiligten im Anschluss genügend Grund zum Feiern. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht.
Lauter(er) Zauber(er) musikalisch im Salon
Am 24. Oktober 2025 präsentierte sich der Ortszirkel Kaiserslautern zusammen mit dem Musikduo „Oldies Live“.
In klassischer Manier der Salon-Zauberei unterhielten die drei Zauberer Tom Weindel, Stefanus und David Heilig rund 40 Gäste in der „Guud Stubb“ – einem Gemeinschaftsraum der Bau AG. Dies ist ein Ort der Begegnung und des nachbarschaftlichen Miteinanders. Offen für alle Altersklassen und mit immer abwechslungsreichem Programmangebot. Als Ortszirkel mit lokaler Verbundenheit wurde es folglich Zeit, die „lauterer Zauberkunst“ auch dort zu präsentieren.
Tom Weindel eröffnete mit der Wasserzeitung als lustigen Einstieg für Jung und Alt. Gefolgt von klassischen Seil-Kunststücken, einem „mentalen Quickie“ und einer ausgereiften Routine mit dem Zauberwürfel zeigte sich, wie vielfältig die Zauberei sein kann, was das Publikum begeisterte.
Nach musikalischer Pause präsentierte Stefanus einen Ausschnitt aus seiner Show „Humor trifft Zauberei … isch werr verriggt!“ und sorgte für Heiterkeit und Staunen bei allen Anwesenden. Auch hier verdeutlichte sich die Stärke einer Veranstaltung mit Künstlern aus verschiedenen Bereichen der Zauberkunst: Diversität und Abwechslung sorgten für kurzweilige Unterhaltung.
Die Musik, welche stets mit einem Jingle das magische Programm begann und beschloss, sorgte vor dem letzten magischen Teil erneut für heitere Stimmung und freudiges Mitsingen der Gäste.
Zum Ende zeigte David Heilig mit Spielkarten, einer Münze und einem Experiment aus der Psychoanalyse weitere Facetten unserer darstellenden Kunst. Der Schlussapplaus bestätigte: Ein gelungener Nachmittag für alle Beteiligten!
Gründung am 12.02.1995
Zaubershow in der Bühne unterm Dach
Nach ihrer Gründung gaben die Lauterer Zauberer Klaus Frank, Martin Mörters, Guido Kühn, Christian Thurnes (auf dem Foto von links nach rechts) und Markus Kompa (ist nicht auf dem Foto zu sehen) in Kaiserslautern ihre erste öffentliche gemeinsame Vorstellung.
Martin Mörters zauberte mit Wasserhähnen, Waschlappen und anderen außergewöhnlichen Requisiten.
Markus Kompa zeigte seine berühmte Tennis-Nummer, mit der er in Berlin den begehrten „Ken Brooke“-Preis gewann.
Guido Kühn ließ unter anderem CDs aus dem Nichts erscheinen.
Und Klaus Frank sah sich auf magischer Weise mit einem Räuber konfrontiert.
Christian Thurnes (KONG) beeindruckte mit Manipulationen.
Faro, der Zauberer - 1996
Sieben mal wurde „Faro, der Zauberer“ in der „Bühne unterm Dach“ aufgeführt.
Erstmals gelang den Lauterer Zauberern hiermit die Verknüpfung der Genres Theater and Magie.
„Faro“ zeigte das Leben eines Zauberers, erzählt aus der Perspektive des alten Magiers, der auf sein Leben zurückblickt.
„Faro“ selbst wurde (je nach erzähltem Lebensabschnitt) von einem der Lauterer Zauberer dargestellt. Der gealterte „Faro“, welcher die Geschichte erzählte, wurde von dem Kabarettisten Detlev Schönauer gespielt, der seine schauspielerischen als auch seine musikalischen Qualitäten in Szene setzte.
Die bezaubernde Anja Porsack erschien in einer Doppelrolle sowohl als Krankenschwester als auch als Assistentin Farella.
Die zauberischen Parts spielten: Guido Kühn als Faros großes Vorbild und Markus Kompa als der junge Faro, der zunachst das Zaubern erlernte und dann große Erfolge auf Kreuzfahrtschiffen feierte. Klaus Frank spielte den reifen Faro in einem Wettstreit mit Alberti – dargestellt von Martin Mörters. Faros Abschied – eine Reise durch die Zeit -wurde von KONG interpretiert.
In einem surrealen Schlussbild vermischten sich Traum und Wirklichkeit.
Zauberkunst ganz nah! - 17.05.1998
Die Zuschauer konnten in den vier Ecken des Saales der Burgschänke Hohenecken jeweils einem Zauberer genau auf die Finger schauen.
Guido Kühn verblüffte durch mentale Kräfte, Aki zeigte das magische Potential seiner Messer, Monika Oho bezauberte mit den Utensilien der Hausfrau, und Sascha Simon ließ die Zuschauer selbst kleine Wunder vollbringen.
Einer der weiteren Höhepunkte war die feierliche Aufnahme unserer neuen Mitglieder Sascha Simon und Aki.
Durch den Abend führte mit viel Witz unser Zauberduo Martin und Klaus.
Manuel Muerte-Seminar – 22.05.1998
Manuel Muerte – der Paradiesvogel der deutschen Zauberkunst – hielt in der Burgschänke Hohenecken ein packendes Seminar.
Auch wenn seine Art unnachahmlich und sein Humor einzigartig ist, so wusste er doch viele Tipps zu unserer schönen Kunst zu vermitteln.
Sehr gefreut haben sich die Lauterer Zauberer über das zahlreiche Erscheinen von Zauberkünstlem aus befreundeten Ortszirkeln.
Zauberkunst ganz nah! - 25.03.1999
Auch 1999 hieß es wieder „Zauberkunst – ganz nah“. Dargeboten wurde eine Close-up-Show in der „Bühne unterm Dach“. Nachdem die Zuschauer sich im Vorraum versammelten, führten skurrile Gestalten sie durch die Räume. der Direktor (KONG), der indische Händler (Aki), Reinemachefrau Gopalanzcek (Susi Gopalan) und der Falschspieler (Klaus Frank).
In den einzelnen Räumen wurde dann Zauberei aus nächster Nähe präsentiert: Monika Oho mit ihrem magischen Flohzirkus, Rene Beigang mit den Mirakeln der Physik, Guido Kuhn als Barkeeper und Sascha Simon mit zauberhaftem Allerlei.
„Lauter Zauber“ – 29. und 30.10.1999
Im Live-Theater Kaiserslautern-Erfenbach erlebten die Zuschauer ein magisches Stell-Dich-Ein.
Obskure Charaktere, staubtrockene Komik, faszinierendes Staunen, herzhafter Humor.
Mal vollführte ein nahezu poetischer Magier Fantastisches, mal erklärte ein Professor seine „neuesten Erkenntnisse“, mal zeigte ein Mystiker unerklärliche Mirakel. Relikte aus alten Varieté-Tagen huschen neben indischen Gauklern und Pfälzer Hausfrauen umher.
Das Forellenquartett führte mit vokalen Genüssen durch den Abend. Vier Stimmen, die bewiesen, dass gute Musik auch ohne Strom und Instrumente „machbar“ ist. Die Gruppe, die sich 1997 bildete, sang Lieder und Chansons aus der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts.
Magic Wonder Brass - 2001
Sie erlebten die Lauterer Zauberer in ihrer bekannten Vielfalt im Wechsel mit dem Quartett TUBA-BRASS, eine Blechbläsergruppe, die Erstaunliches aus ihren Instrumenten herausholte.
„Zauberhaft“
Trippstadt 2002
Als „Die Kichererbsen“ präsentierten der Sänger und Schauspieler Hans-Joachim Müller sowie René, Martin und Klaus einen „Abend mit Zauberkunst, Spaß und Gesang“.


Die Lauterer Zauberer mit ihren Gästen in der Heidenkopfhalle Trippstadt - 2008
Die Zuschauer erlebten bei der ausverkauften Veranstaltung von CUM culture und mehr Trippstadt e. V. ein magisches Stelldichein mit pfälzer und saarländischen Gästen.
Magic Chris und seine Assistentin Claudius präsentierten die perfekte Symbiose von fetziger Musik, mystischen Klängen und moderner Zauberkunst. Mit humorvoll verpackten außergewöhnlichen telepathischen Fähigkeiten verblüfften Radalou & Agnes. Brixius bewies sich als Jongleur, Blesini stellte einen einmaligen Rekordversuch als Entfesselungskünstler auf. Dirk Omlor zeigte, wie in einem Iglo für Ordnung gesorgt wird. „Deutschland sucht den Zauberstar“ hieß die inzwischen preisgekrönte Darbietung von Jakob und Martin Mathias. August machte sich in seiner „Pälzer Seilfilousofie“ Gedanken über „ein Seil und die einschneidenden Momente im Leben“.
Zauberisch führten Martin Mörters, Rene und Klaus durch das Programm und versäumten es nicht, sich gegenseitig tatkräftig zu „unterstützen“.
Freitags-Abend-Zauber | FAZ 2009
Sie erlebten August, René und Klaus mit ihren pfälzer Zauberfreunden an vier Abenden beim Freitags-Abend-Zauber FAZ des Ortszirkels Neustadt an der Weinstraße.


Wo befindet sich das As? -Das war die Frage an die Zuschauer und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Zauberduo Markus & Klaus - 2010
Im Juni 2010 zeigte das Zauberduo Markus & Klaus in der „Langen Nacht der Kultur“ zwei unterhaltsame Ausschnitte aus seinem Programm. Das Markenzeichen von Markus und Klaus ist nicht die Magie selbst, sondern wie die Magie präsentiert wird.
Professor Habakuk Tibatong
In der Langen Nacht der Kultur erlebten Sie außerdem mit Professor Habakuk Tibatong eine „Vorlesung der besonderen Art“.

Wissenschaft oder Illusion, das war bei seiner Spätvorstellung die Frage.
Zauberschule 2010

14 Zauberschülerinnen und Zauberschüler nahmen erfolgreich an der Zauberschule im Rahmen des Sommerferienprogramms teil. Kristin, August und Rend waren die Zauberlehrer.
Zauberschule im Jugendhaus Kaiserslautern - 2011
„Seriöser Wissenschaftler trifft Pfälzer Filousoph” - 2012
„Seriöser Wissenschaftler trifft Pfälzer Filousoph” war der Ausgangspunkt des abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abends am 4. Febr. 2012 beim Kulturverein Sippersfeld (KVS).
Der seriöse Wissenschaftler war René Beigang, alias Habakuk Tibatong, mit seinem „filousophischen“ Zauberkollegen August. Alles war außer gewöhnlich.
Bürgerhaus Stelzenberg - März 2013
Bastian … „Zauberreise – Reisezauber“
Zauberschule im Jugendhaus Kaiserslautern
Im 2013 nahmen mit viel Spaß 14 Kids erfolgreich an der Lauterer Zauberschule teil.

Bachmann, Klaus Frank und 14 Zauberlehrlingen.
Zauberschule im Jugendhaus Kaiserslautern
Einzelheiten erfahren Sie von unserem Vorsitzenden.

